München geht für Deutschland ins Rennen.
Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB erhielt München 91 von 141 Stimmen. Zur Wahl stand zuletzt KölnRheinRuhr; Berlin hatte seine Kandidatur zurückgezogen.
München · Deutschland · 2036 / 2040 / 2044
München ist Deutschlands Kandidat für künftige Olympische und Paralympische Spiele. Wir begleiten den Weg von der Entscheidung des DOSB bis zur internationalen Vergabe – mit Fakten, Geschichte und Blick auf die Region.
Olympiapark München · Foto: Robert von Oliva · CC026.09.2026: Der DOSB wählt München mit 64,91 % der Stimmen zum deutschen Kandidaten.
Quelle ↗Bewerbung 20XX
Die nationale Auswahl ist entschieden. Ob und für welches Jahr München die Spiele erhält, entscheidet sich erst im internationalen Verfahren.
Bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB erhielt München 91 von 141 Stimmen. Zur Wahl stand zuletzt KölnRheinRuhr; Berlin hatte seine Kandidatur zurückgezogen.
Countdown zur Vergabe
Der DOSB nennt 2029 als derzeit geplantes Vergabejahr. Ein verbindliches Datum für einen tagesgenauen Countdown wurde nicht veröffentlicht.
*Planungsstand laut DOSB vom 22.09.2026. Sobald das IOC einen festen Termin bekanntgibt, erscheint hier der laufende Countdown.
München stimmt mehrheitlich für eine Bewerbung.
Der Stadtrat bekräftigt die Bewerbung für 2036, 2040 oder 2044.
Der DOSB entscheidet sich für München.
Für 2036 soll laut Stadt im März 2027 die nächste Dialogphase beginnen.
Die Jahreszahlen 2036, 2040 und 2044 sind mögliche Austragungsjahre, keine bereits vergebenen Spiele.
Das Erbe von 1972
Die Spiele von 1972 prägten Architektur und Selbstbild der Stadt. Ihr Erbe umfasst sportliche Innovation, offene Gestaltung und die Pflicht zur Erinnerung.

Olympiapark München
Das Olympiastadion, der Park und die kurzen Wege machten den Austragungsort unverwechselbar. Mehr als fünf Jahrzehnte später ist das Gelände weiterhin ein Ort für Sport, Kultur und Begegnung.
Geschichte beim Olympiapark lesen ↗Stadt & Region
Das Münchner Konzept verbindet bestehende Anlagen, öffentliche Räume und Partnerorte. Vieles davon ist schon heute Teil des Alltags in Bayern.
Herzstück des Konzepts: Nach Angaben der Stadt wäre rund die Hälfte der Sportarten auf dem Gelände des Olympiaparks angesiedelt.
Schloss Nymphenburg und weitere Orte in München sind als Bühne für Wettkämpfe und Begegnungen im Konzept vorgesehen.
Zu den geplanten Orten gehören bestehende Anlagen im Umland. Für das Segeln ist Kiel-Schilksee als Partnerstandort benannt.
Bayern erleben
Eine mögliche Austragung wäre auch eine Geschichte über die Region: über Mobilität, Stadträume, bestehende Sportanlagen und die Menschen, die sie nutzen.
Das Journal
Ausführliche Beiträge zu Bewerbung, Geschichte und Urlaub in Bayern – datiert und mit Quellen belegt.
Die nationale Entscheidung ist gefallen. Für einen Zuschlag des IOC ist es ein wichtiger Schritt – die Spiele selbst sind damit noch nicht vergeben.
GESCHICHTEDas Zeltdach ist weltbekannt. Die Geschichte des Olympiaparks umfasst aber auch seine tägliche Nutzung und das Gedenken an die Opfer des Attentats.
KONZEPTKurze Wege und bestehende Anlagen sind zentrale Argumente der Stadt. Für eine fundierte Bewertung zählen ebenso Bauaufwand, Kosten und spätere Nutzung.
Neu im Bayern-Journal: Urlaubsregionen · Wandern · Skifahren und Winterurlaub
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